Galapagos-Marquesas (11 juni - 1 juli- 24 juli)
Door: Iris
Blijf op de hoogte en volg Zeilboot
30 Augustus 2006 | Frans Polynesië, Papeete
Leider hat unser Laptop Probleme mit dem zilten Nomadenleben bekommen, so das unsere ganzen Berichte und Foto’s zwischen Panama und Marquesas verloren gegangen sind. Wir sind sehr traurig, weil Galapagos doch einer der Hoehepunkte unserer Reise war. Es ist ein kleiner Trost, das wir noch Foto’s mit unserer analogen Kamera gemacht haben, die wir in Tahiti entwickeln koennen.
Galapagos-Marquesas (11 juni – 1 juli- 24 juli)
In St. Cristobal Galapagos haben wir unseren Obstvorrat wieder aufgestockt. Wasser und Diesel mussten in Kanistern (20L) per Wassertaxi geliefert werden. Wir muessen 150 Gallon (x3,79L) Wasser mit Hilfe eines Trichters einfuellen und die 120 Gallon Diesel verschwinden durch ansaugen eines Schlauchs aus den Kanistern im Tank . Diese Handarbeit nimmt noch ungefaehr einen halben Tag in Anspruch. Von den Equadorianischen Behoerden bekommen wir eine Aufenhaltsgenehmigung von 21 Tagen fuer die Insel St. Cristobal. Andere Inseln duerfen wir eigentlich nicht mehr besuchen. Aber so ungehorsam wie wir sind segeln wir am 7 juni die 75 meilen zu der Insel Isabella. Hier wollen wir in der ruhigen, hellblauen Lagune unseren Pelikaan von seinen Pocken und Algenanwachs befreien und auf die Ueberquerung vorbereiten. Auf dieser Insel gibt es sogar Pinguine, die sich im kalten Wasser des Humboldstroms anscheinend sehr wohl fuehlen und unter dem Pelikaan nach Fisch jagen. Zwischen den Lavaklippen, dicht bei unserem Ankerplatz, sehen wir sogar 4 Haie (2,5m), die durch die zahlreichen Seeloewen in ihrer Ruhe gestoert werden. Sonntag 11ter juni ist es dann soweit wir fahren gegen 18 Uhr einem rollenden Ozean entgegen. Unser Wegpunkt ist die Insel FatuHiva auf den Marquesas 3000meilen entfernt. Ein etwas holpriger Anfang mit wenig Wind, (10-13Knoten) ist Schuld, das noch am selben Abend unsere Genua an seinem Achterliek beschaedigt wird und die erste Saling das Segeltuch durchbohrt. Ein kleiner Gegenschlag denken wir, rollen unsere Genua ein, um eine Reparatur bei ruhigem Seegang vorzunehmen. Unsere Segel werden bei wenig Wind und deftigem Seegang gefoltert. Das hin- und herschlagen der Segel gehen uns durch Mark und Bein. Wir warten noch bis wir die Segel bergen und den Motor starten, weil wir gerade am Anfang unserer Reise noch keinen Diesel verbrauchen wollen. Immer wieder denkt man gleich kommt eine Brise, schliesslich befinden wir uns in der Passatwindzone. Am naechsten Tag liere ich Vincent in den Mast, um eine Notreparatur auf voller See auszufuehren. Zwei Wochen spaeter machen wir Nachts, unter den gleichen Bedingungen eine ungewuenschte Halse und brechen durch den enormen Schlag eine Latte im Grossegel. Es wird deutlich, das nicht der Wind (ausgenommen bei Sturm), sondern kein Wind die groesste Belastung fuer unsere weissen Fluegel sind. Bis auf diese zwei Tage ist der Wind konstant zwischen 15 und 20 Knoten und koennen wir von Anfang an einen direkten Koers von 257 Grad fahren. Die ITCZ (InterTropicalConversenZone (kein Wind) ist auf sicherem Abstand, wodurch wir etwas noerdlicher bleiben koennen und so Vorteil von einer staerkeren Stroemung haben. Leider verliert unser Steuerautomat schon nach zwei Tagen die Lust und verweigert jeglichen Dienst. Aber zum Glueck haben wir jetzt “Peter”, unsere extra aus Hamburg importierte mechanische Windfahnsteuerung und “Vincent” der die naturphysikalischen Gesetzte gut kapiert hat und Peter gut fuer uns arbeiten laesst. Dann nach ein paar Tagen koennen wir den Schwarzwassertank nicht mehr abpumpen und gerade wenn die Kloake in der Toilette durch das kraengen dramatische Hoehen animmt, weigert erst hintereinander der Generator und dann der Motor seinen Dienst. Problemchen die selbst uns geuebte Seenomaden nicht ganz kalt lassen, da wir ohne Motor keinen Strom und ohne Strom kein Licht, keine Wasserpumpe, keine elektrische Navigation, etc... mehr machen koennen. Nachdem wir den coolen Kopf kuehl behalten waehrend wir der Ursache auf den Grund gehen, kommen wir bei der Dieselpumpe an und diese erweisst sich schliesslich als Verursacher des Problems. Nach einer gruendlichen Inspektion der Dieselpumpe fliesst der Diesel wieder reichlich und laufen sowohl Motor, als auch Generator wieder wie erwartet. Schon nach 19 Tagen bekommen wir die meist suedliche Insel der Marquesas in Sicht und wenn wir die Insel suedlich umrunden, starrt uns eine kolossale Klippenwand an, die mit Ihren steinigen Spitzen an eine Hand erinnert, die zum Himmel greift. Wir lassen unseren Anker in der Baie des Vierges bei dem Doerfchen Hanavave fallen. Wir schauen in ein atemberaubend schoenes, gruenes Tal, mit unbeschreiblichen Klippenformationen, die wie in Stein gehauene Koepfe aussehen. Wir zweifeln an unserer Navigation. Sind wir nicht doch auf den Osterinseln angekommen? Die Insel ist 8 km lang, 4 km breit und umgeben von 1000 meter hohen Bergen, es ist wie in den Alpen. Ich fuehle mich wie zu Hause. Fuer die naechsten Tage haben wir auf jeden Fall genuegend Fisch gefangen und geniessen wir von einem wohlverdienten BBQ auf dem Achterdeck. Unsere Beinen moechten wieder gestreckt werden und schon am naechsten Tag wandern wir zu einem 60 meter hohen Wasserfall und nehmen ein ausgiebiges Suesswasserbad. Ausser Palm-, Mango-, Papaya- en Grapefruitbaeumen, gibt es auch eine handvoll freundliche Einwohner. Tauschhandel ist noch stets Sitte. Wir tauschen ein Pack Sangria gegen Apfelsinen und Grapefruit. Ansonsten gibt es nichts zu kaufen. Leider koennnen wir nur drei Tage bleiben, dann muessen wir weiter nach Hiva Oa um einzuklarieren. In der Bucht von Atunoa werden wir Wort woertlich mit einem roten Laeufer, Blumenkraenzen und Hula Maedchen empfangen. Und zurecht, auch wir sind stolz auf uns und unseren Pelikaan und die 3000 gesegelten Meilen. Das der festliche Empfang nicht fuer uns, sondern fuer die Gaeste eines Kreuzfahrtschiffes war, erzaehlen wir nicht weiter. Wir mieten uns ein Auto, und es ist das erste mal seit einem Jahr das ich wieder hinter dem Steuer sitze. Mit 30 Knoten+ rasen wir ueber die Insel um die zweitgroessten Tiki’s (neben den Osterinseln) zu besuchen. Die Tiki’s und die Opferaltare hinterlassen eigentlich nicht den erwarteten Eindruck, was wahrscheinlich durch die wenige Information kommt die wir haben. Um so mehr geniessen wir das ueberwaeltigende Gruen und die Aussichtspunkte. Mehrere Male stoppen wir um wilde Papaya’s oder Bananen zu pfluecken. Wenn man bedenkt das die letzten Opferrituale und Formen von Kannibalismus noch rund der vorletzten Jahrhundertwende stattgefunden haben, kann man sich vorstellen, welches Selbstbewustsein dieMenschen dieser Inseln ausstrahlen. Sie sind stolz Franzoesisch und zugleich Marquesian zu sein. Man merkt es wenn man durch Ihre Doerfer spaziert, den Weg fragt oder reagiert auf ihr ausgiebiges Winken und Gruessen. Auf der Insel Nuku Hiva feiern wir den 14ten Juli , ein Feiertag in Frankreich und seinen Kolonien. Es wird ein toller Tag mit einer Parade, traditionellem Tanz und Sang, Outrigger Wettkaempfen und Pferderennen. Roxy und ich sind ganz hin und weg von den noch immer als Transportmittel gebrauchten sehr zaehen Marquesian Pony. Wir fuehlen uns fast wie zu Hause und der Abschied am 24 Juli um Richtung Tuamotus zu segeln faellt uns sehr schwer…
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19 September 2006 - 08:58
Carsten Und Elli:
Immer wieder schön eure Berichte zu lesen und die tollen Fotos anzusehen.
Viele schöne Tage bleibt gesund und munter .Liebe Grüße Carsten , Elli und Kids -
08 Oktober 2006 - 13:01
Corry & Ernst:
Het heeft even geduurd,maar we hebben jullie'weer'gevonden.....
Wat een heerlijke verhalen,n die foto's van jullie trip...we genieten r van!
Ik had schik toen ik je kite zag Vince....want ik kan ook g1 afscheid nemen van die x2!
Dag gobetrotters...Wij gaan in november nog eventjes naar hawaii...kom ff lang's joh hahahaha
Dikke kussen Corry n Ernst!
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